AGB & Rechtliches

Einlagensicherung und Anlegerentschädigung

Aufgrund von EU-Richtlinien, in Österreich im Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (ESAEG) umgesetzt, ist jedes Kreditinstitut, das sicherungspflichtige Einlagen entgegennimmt bzw. sicherungspflichtige Wertpapierdienstleistungen erbringt, gesetzlich verpflichtet, einer Sicherungseinrichtung anzugehören.

Die Raiffeisenbank unterliegt uneingeschränkt den Bestimmungen des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes (ESAEG). Sie ist Mitglied der für die gesetzliche Einlagensicherung und Anlegerentschädigung der Raiffeisen Bankengruppe zuständigen Österreichischen Raiffeisen-Einlagensicherung eGen.

Die Ausnahmen von der Einlagensicherung und Anlegerentschädigung finden Sie in § 10 Abs. 1 Ziffer 3 und § 47 Abs. 2 ESEAG.


Weitere Informationen sowie den Informationsbogen finden Sie hier:

Information für den Einleger zum Schutz von Einlagen

Information zur Anlegerentschädigung

» Die gesetzliche Einlagensicherung

FAQ - Gesetzliche Einlagensicherung

http://www.raiffeisen-einlagensicherung.at/

Allgemeine Informationen Hypothekar- und Immobilienkreditverträge

Die Umsetzung der Richtlinie 2014/17/EU über Wohnimmobilienkreditverträge erfolgte in Österreich vorrangig durch das Hypothekar- und Immobilienkreditgesetz (HIKrG). Dieses Gesetz trat am 21. März 2016 in Kraft und bezieht sich auf alle Kredite, die

  • durch ein Pfandrecht, ein sonstiges Recht an einer unbeweglichen Sache oder einem Superädifikat besichert werden

oder

  • dem Erwerb oder der Erhaltung von Eigentumsrechten an einer unbeweglichen Sache (Liegenschaft) oder einem bestehenden bzw. geplanten Superädifikat bestimmt sind.


Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

Allgemeine Information §7 HlKrG

Selbstauskunft

Allgemeine Informationen zum Anlagegeschäft

Die "Allgemeinen Informationen zum Anlagegeschäft" dienen dem Zweck, den Kunden über Umstände, die für ihn im Anlagegeschäft mit der Bank wesentlich sein können, zu informieren, können aber die erforderlichen vertraglichen Vereinbarungen nicht ersetzen. 

Das österreichische Wertpapieraufsichtsgesetz ist die wesentliche rechtliche Grundlage für die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen.

Allgemeine Informationen zum Anlagegeschäft

Top 5 Handelsplätze

Information über die erreichte Ausführungsqualität von Kundenorders

Die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG informiert gemäß § 64 Abs 2 WAG 2018 nachfolgend über die Ausführungsqualität der im Kalenderjahr 2017 ausgeführten Kundenorders:

Erläuterung der Bedeutung der Ausführungskriterien

In der Ausführungspolitik der Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG für Kundenorders findet sich die Gewichtung der relevanten Ausführungskriterien, insbesondere

  • der Preis des Finanzinstrumentes,
  • die mit der Ausführung des Auftrages verbundenen Kosten,
  • die Schnelligkeit, die Wahrscheinlichkeit der Ausführung und der Abwicklung sowie die Art und der Umfang des Auftrages.

Für die Erreichung des bestmöglichen Ergebnisses, sowohl bei Privatkunden als auch bei professionellen Kunden,  wird vorrangig das Gesamtentgelt herangezogen.
Dieses Gesamtentgelt setzt sich aus dem Preis des Finanzinstrumentes sowie allen mit der Auftragsausführung verbundenen Kosten zusammen.

Dem Kriterium des Gesamtentgelts untergeordnet berücksichtigt die Bank gleichrangig die folgenden Ausführungsaspekte: Ausführungswahrscheinlichkeit, Abwicklungswahrscheinlichkeit und Ausführungsgeschwindigkeit.

Diese Gewichtung der Ausführungskriterien wird auf alle Kategorien von Finanzinstrumenten angewendet.

Weiterführende Informationen über die Ausführungspolitik der Bank sowie die relevanten Kriterien für die Gewichtung von Ausführungskriterien sind in der Broschüre „Allgemeine Informationen zum Anlagegeschäft“ enthalten, die auf der Website der Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG abrufbar ist.

Informationen über potentielle Interessenkonflikte

  • Die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG hat Leitlinien für den Umgang mit Interessenkonflikten festgelegt. Diese Leitlinien sollen verhindern, dass ein potentieller oder tatsächlicher Interessenkonflikt den Interessen des Kunden schadet. Weiterführende Informationen sind in der Broschüre „Allgemeine Informationen zum Anlagegeschäft“ enthalten, die auf der Website der Bank abrufbar ist.
  • Es bestehen keine wesentlichen Nahebeziehungen zu Handelsplätzen.
  • Die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG hat keine Vereinbarungen mit Handelsplätzen Abschläge, Rabatte oder sonstige nicht-monetären Leistungen für die Weiterleitung von Kundenaufträgen abgeschlossen oder derartige Zahlungen erhalten oder geleistet.

Überwachung der Ausführungsqualität

Die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG hat die Überwachung der Ausführungsqualität an einen Intermediär bzw. Broker ausgelagert.

Damit bei der Ausführung von Kundenaufträgen immer die bestmöglichen Ergebnisse bei der Ausführung erzielen zu können, überwacht die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG  laufend die Ausführungsqualität und prüft regelmäßig, zumindest einmal jährlich, sowie anlassbezogen, die Angemessenheit der Ausführungspolitik sowie die ausgewählten Handelsplätze und Intermediäre unter Verwendung historischer Marktdaten. Hierbei wird der tatsächlich erzielte Ausführungspreis gegen die zum Ausführungszeitpunkt vorherrschenden Marktpreise an alternativen Handelsplätzen geprüft. Veröffentlichungen gemäß Delegierter Verordnung (EU) 2017/575 wurden von der Bank für diese Zwecke nicht genutzt. Diese standen für das Kalenderjahr 2017 noch nicht zur Verfügung.

Im Rahmen der regelmäßigen Überprüfung werden sowohl qualitative als auch quantitative Kriterien miteinbezogen. Hierbei werden unter anderem für jeden Handelsplatz und Intermediär die Ergebnisse der laufenden Überwachung von

  • Ausführungs- und Abwicklungssicherheit,
  • lokale Marktkenntnisse der Intermediäre,
  • eingegangen Kundenbeschwerden und
  • festgestellte Schadensfälle

analysiert und bewertet.

Sofern relevant wird eine gesonderte Bewertung für bestimmte Kategorien an Finanzinstrumenten durchgeführt. Anhand dieser Kriterien ergibt sich ein Gesamtbild, auf dessen Grundlage eine Entscheidung über die Angemessenheit des Ausführungswegs und der jeweiligen Handelsplatz und Intermediäre getroffen wird.  

Erreichte Ausführungsqualität

Aufgrund der vorgenommenen Überprüfungen 2017 wurden keine wesentliche Änderung bei Ausführungswegen, Handelsplätzen oder Intermediären vorgenommen.

Mit der erreichten Ausführungsqualität wurden für jede Kategorie von Finanzinstrumenten hinreichende Maßnahmen bei der Ausführung von Aufträgen ergriffen, um das bestmögliche Ergebnis für die Kunden zu erreichen.

Auswertung der 5 Handelsplätze je Kategorie von Finanzinstrumenten, auf denen Kundenaufträge ausgeführt wurden und die ausgehend vom Handelsvolumen am wichtigsten sind:

Aufträge, die zur Ausführung an einen Intermediär weitergeleitet wurden:

TOP 5 Handelsplätze

Die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG leitet Aufträge unter Wahrung der Durchführungspolitik an einen Intermediär bzw. Broker zur Ausführung weiter.

 

Zustimmung zur Prospektverwendung

Öffentliche Angebote von Wertpapieren der Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG durch die Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark erfolgen auf Grundlage des dafür jeweils gültigen Prospektes, unter dem die jeweiligen Wertpapiere emittiert wurden und zu dessen Verwendung durch die Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG vorbehaltlich der Einhaltung der in der jeweiligen Zustimmungserklärung genannten Bedingungen ihre Zustimmung erteilt hat. Die Prospekte (samt Nachträgen und Zustimmungserklärungen) sind auf der Website der Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG unter www.rlbstmk.at abrufbar.

Öffentliche Angebote von Wertpapieren der Raiffeisen Centrobank AG durch die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG erfolgen auf Grundlage des dafür jeweils gültigen Prospektes, unter dem die jeweiligen Wertpapiere emittiert wurden und zu dessen Verwendung durch die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG die Raiffeisen Centrobank AG vorbehaltlich der Einhaltung der in der jeweiligen Zustimmungserklärung genannten Bedingungen ihre Zustimmung erteilt hat. Die Prospekte (samt Nachträgen und Zustimmungserklärungen) sind auf der Website der Raiffeisen Centrobank AG unter www.rcb.at abrufbar.

Ein öffentliches Angebot von Wandelschuldverschreibungen der Raiffeisen Wohnbaubank Aktiengesellschaft durch die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG erfolgt auf Grundlage des von der Finanzmarktaufsichtsbehörde am 23.03. 2016 gebilligten Basis-prospektes und der Endgültigen Bedingungen zu deren Verwendung durch die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG die Raiffeisen Wohnbaubank Aktiengesellschaft vorbehaltlich der Einhaltung der in der Zustimmungserklärung genannten Bedingungen im Prospekt (I. Zusammenfassung des Prospektes Punkt A.2. sowie Punkt V. Informationen über die Zustimmung der Emittentin zur Prospektverwendung) ihre Zustimmung erteilt hat. Der Basisprospekt (samt allfälligen Nachträgen) sowie die Endgültigen Bedingungen sind auf der Homepage der Emittentin unter www.raiffeisen-wohnbaubank.at abrufbar.

Verhaltenskodex der Raiffeisen-Landesbank Steiermark gemäß § 7 LobbyG

Lobbying ist ein legitimes Element demokratischer Systeme. Mit dem Lobbying- und Interessenvertretungs-Transparenz-Gesetz (kurz  LobbyG) hat der österreichische Gesetzgeber ein Lobbying-und Interessenvertretungs-Register sowie u.a. die Verpflichtung für Unternehmen die Unternehmenslobbyisten beschäftigen, ihren  Lobbying-Tätigkeiten einen Verhaltenskodex zugrunde zu legen, eingeführt.

Der vorliegende Verhaltenskodex enthält sieben Grundregeln für Lobbying. Sämtliche Mitarbeiter der  Raiffeisen-Landesbank Steiermark Aktiengesellschaft, welche Lobbying-Tätigkeiten ausüben, verpflichten sich, diesen Verhaltenskodex einzuhalten

Verhaltenskodex der RLB (gem. § 7 LobbyG)

Veröffentlichungen gemäß § 65a BWG

Gemäß § 65a Bankwesengesetz haben Kreditinstitute folgende Informationen betreffend Corporate Governance und Vergütung zu veröffentlichen:

Veröffentlichungen betreffend Corporate Governance und Vergütung (§ 65a BWG)

Alternatives Investmentfonds Manager-Gesetz (AIFMG)

Das Alternative Investmentfonds Manager-Gesetz und das Investmentfondsgesetz 2011 sehen umfangreiche Transparenz- und Offenlegungsbestimmungen für Alternative Investmentfonds vor.

Folgende Informations-Dokumente liegen seitens Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H bereit:

  • Wesentliche Anlegerinformationen (= Kundeninformationsdokument – KID)
  • "Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG"
  • zuletzt veröffentlichter Rechenschaftsbericht
  • anschließender Halbjahresbericht

Zu finden:

  • Internet www.rcm.at (Fondsübersicht/Downloads)
  • Ihr/e Berater/in stellt diese Dokumente auf Wunsch gerne direkt zur Verfügung

FATCA & CRS

im Konzern der Raiffeisen-Landesbank Steiermark

Der Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) ist eine US-Gesetzgebung, die am 18. März 2010 erlassen wurde und am 1. Juli 2014 in Kraft getreten ist. FATCA ist im wesentlichen eine regulatorische Meldepflicht für ausländische Finanzinstitute über ihre US-Kunden.

Alle Einheiten des Konzerns der Raiffeisen-Landesbank Steiermark haben die Bedeutung von FATCA erkannt und erfüllen die FATCA Anforderungen.

Die Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG hat sich bereits auf der U.S. IRS Seite mit dem FATCA Status „Participating Finanzial Institution not covered by an IGA; or a Reporting Financial Institution under a Model 2 IGA“ registriert und „XPL4WV.00000.LE.040“ als Global Intermediary Identification Number (GIIN) erhalten.

Darüber hinaus ist Österreich eine der Jurisdiktionen, die ein Intergovernmental Agreement unterzeichnet haben und von den USA als Jurisdiktion mit abgeschlossenem Intergovernmental Agreement Model 2 behandelt werden.
 

Die Withholding Certificates stehen unter den folgenden Links zum Download bereit:

W-8BEN-E

W-8IMY


Eine elektronische Übermittlung und Archivierung von Withholding Certificates ist gemäß § 1.1441-1 (e)(4)(iv)B) der U.S. Treasury Regulations zulässig.

Wenn Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie bitte das FATCA Team.
briefkasten.fatca@rlbstmk.at



CRS

Der Common Reporting Standard (CRS) kommt in Österreich ab 1. Oktober 2016 durch das Gemeinsamer Meldestandard-Gesetz (GMSG) zur Anwendung.

Common Reporting Standard (CRS) / Gemeinsamer Meldestandard-Gesetz (GMSG)

Hinweis zur Bankenabwicklung und Gläubigerbeteiligung (Bail-in)

Umfassende Informationen dazu finden Sie hier.